13.10.2007 - Besuch des Apfelmarktes in Bad Feilnbach

Das publikumsträchtigste Ereignis in Bad Feilnbach ist jedes Jahr im Oktober der Apfelmarkt. In der Kulturlandschaft der Gemeinde nehmen die rund 30.000 Obstbäume eine prägende Stellung ein.

 

Auf Bayerns größtem Apfelmarkt drehte sich am 2. Oktoberwochen-ende im oberbayerischen Kur- und Urlaubsort Bad Feilnbach wieder alles um das gesunde Obst. Das Moorheilbad zwischen Wendelstein und Chiemsee, das aufgrund seiner weitläufigen Streuobstwiesen mit rund 30.000 Bäumen auch das „bayerische Meran“ genannt wird, ist Schauplatz des Marktes, zu dem über 30.000 Besucher erwartet werden. Zu sehen, zu kosten und zu kaufen gibt es nicht nur rund 200 Sorten ökologisch angebauter Äpfel und Birnen, sondern auch jede Menge Folgeprodukte wie Schnäpse, Liköre und selbstgemachte Marmeladen. Zudem werden Käse, Speck, Blumen, Kräuter, Öle und Essig angeboten. Korbmacher und Federkielsticker präsentieren ebenfalls ihre Waren. Täglich gibt es ab 10 Uhr ein musikalisches Rahmenprogramm und Auftritte von Trachtengruppen.

 

Die Feilnbacher Wirte im Rahmen einer Apfelwoche vor dem Marktwochenende besondere, nicht alltägliche Schmankerl rund um das heimische Obst.

Der Apfel gilt als "der Deutschen liebstes Obst". Und das mit Recht: Äpfel sind gesund, preiswert und schmecken jedermann. Äpfel sind kalorienarm – 55 kcal/100 g – und haben dabei einen hohen Sättingungswert. Je nach Sorte kann allein mit drei großen Äpfeln der Tagesbedarf an Vitamin C und zu 20 Prozent der tägliche Eisenbedarf gedeckt werden. Über 20 Mineralstoffe und Spurenelemente sind im Apfel enthalten, allen voran – mit 145 mg/100 g – das Kalium – wichtig für Nerven- und Muskelstoff-wechsel. Die leicht verdaulichen Kohlehydrate Glucose und Fructose wirken als schnelle Energie-spender. Sie machen den Apfel zu einer idealen Zwischenmahlzeit.

 

Foto: Hans Koch
Foto: Hans Koch

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Vohburg, am 11.01.2018  HPStoll