27.07.2007  -  Fahrt zur Gartenschau nach Waldkirchen

Zu diesem Tagesausflug hat der Obst- und Gartenbauverein seinerzeit folgende Informationen herausgegeben:

Mit einem modernen, klimatisierten Reisebus führt unser erstes Ziel nach Metten. Dort werden wir durch die prunkvolle, barocke Klosterbibliothek geführt. Anschließend erwartet uns im Klosterstüberl ein zweites Frühstück. Gut gestärkt geht's weiter über Deggendorf und Aicha vorm Wald nach Waldkirchen. Zum Erkunden für die erste Gartenschau im Bayerischen Wald werden wir ca. drei Std. zur freien Verfügung haben. Dann ist ist Weiterfahrt zur Besichtigung des Schnapsmuseums Penninger mit Verkostung selbstgebrannter Spezialitäten - z.B. der Penninger Bärwurz oder Blutwurz.

Gemütliches Beisammensein mit einer deftigen Brotzeit gibt es im Hotel Burgwirt in Natternberg. Gut gestärkt werden wir danach die Heimreise antreten.

Abfahrt Lehrgarten:   07:00 Uhr

Ankunft Lehrgarten: ca. 21:00 Uhr


Da zu dieser Fahrt leider keine eigene Fotos vorliegen, wurde fremdes Bildmaterial verwendet. Die einzelnen Bilder sind mit ihrem Ursprung verlinkt.




Bayerische Gartenschau "Natur in Waldkirchen" 2007

 


 

Die Kleine Gartenschau basierte auf einem dezentralen Ausstellungskonzept. Die Hauptachse der Gartenschau spannte in Form eines Rundweges den Bogen zwischen der Kernzone der Gartenschau, dem neu entstandenen Stadtpark, über die historische Innenstadt zu charaktervollen Einzelflächen in und um Waldkirchen.
Als Hauptbereich der Gartenschau entstand am südöstlichen Altstadtrand, entlang des Wäschlbachtals ein urbaner Park. Entlang des langgestreckten Wiesenraumes wurden die vielfältige Geländetopographie und die unterschiedlichen Landschaftsräume genutzt, um differenzierte Gartenräume zu entwickeln und die großartigen Ausblicke in die Landschaft erlebbar zu gestalten. Mit der Gartenschau entstand ein städtisches Freiraumsystem, welches über neue Wegeverbindungen den Stadtpark mit den benachbarten Siedlungsstrukturen vernetzt.
Die Gartenanlage Bellevue präsentierte neben den städtischen Freiflächen wie Marktplatz, Friedhof und Altstadt als weiterer Schwerpunkt den Charakter der Stadt Waldkirchen.

 



Schnapsbrennerei Penninger

 

Die Firmengeschichte der Schnapsbrennerei geht auf das Jahr 1905 zurück. In Hauzenberg im Bayr. Wald wurde mit der Essig Herstellung begonnen. Nachdem sich der Sohn des Firmengründers in Lothringen in die Geheimnisse der Schnaps Herstellung einweihen lies, wurden im Jahre 1920 Obstbrände aus heimischen Früchten produziert. Nach dem frühen Tod des Vaters führte der erst 15 jährige Sohn mit seiner Mutter den Betrieb fort und erweiterte das Sortiment mit weiteren Schnaps-Spezialitäten. 1987 erfolgte der Umzug ins Industriegebiet Hauzenberg-Jahrdorf. Reinhard Penninger der heutige Besitzer des Unternehmens eröffnete im Jahre 1991 das „Erste Bayerische Schnaps-Museum“ am Firmensitz. Heute beliefert die Schnapsbrennerei mit dem reichhaltigen Sortiment von 33 Likör-, Kräuter- und Obstbrand-Spezialitäten nicht nur den Bayerischen Wald sondern ganz Deutschland. Alleine von den mittlerweile 9 eröffneten Schnapsmuseen befinden sich 3 im Bayerwald.

 




Nach der Verkostung der Schnapsproben fuhren wir von Hauzenberg aus über Hutthurm und Aicha vorm Wald zur Autobahn A 3 und auf dieser in Richtung Regensburg. Am Autobahnkreuz Deggendorf ging es dann weiter Richtung Landshut bis zur Ausfahrt Plattling Nord. Von dort waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Hotel Burgwirt in Natternberg, wo für uns für eine deftige Brotzeit reserviert war.

Gut gestärkt konnten wir schließlich unsere Heimreise antreten.


Vohburg, am 11.01.2018  HPStoll