2016  -   Rodungen auf der Streuobstwiese

Wie kam es überhaupt dazu?

Der KAMM-Garten - zwischen der Bebauung Gumpbachstraße und unserem Lehrgarten gelegen - wurde von den Erben des Herrn Karl Kamm an die Stadt Vohburg verkauft.

Diese Fläche allein hätte allerdings für die Realisierung eines kleinen Baugebiets nicht ausgereicht.

Nach Verhandlungen mit der Stadt Vohburg hat der Obst- und Gartenbauverein auf einen Teil, der ihm zur Nutzung überlassenen Fläche, verzichtet und diesen an die Stadt zurückgegeben.

In einem Kompromissvorschlag konnte man sich schließlich auf die jetzige Grenze einigen.

Auf die Realisierung eines Geh- und Radwegs zwischen dem neuen Wohngebiet und dem verbleibendem Gelände des Obst- und Gartenbauvereins wurde verzichtet. Hierdurch konnte eine Reihe Obstbäume erhalten werden und auch unser Wein- und Beerenspalier wurde nicht beeinträchtigt.

Gleichwohl gab es beim vielen Gartlern auch Unmut und Protest gegenüber diesen Entscheidungen.

Insgesamt wurden insgesamt  29 Obstbäume gefällt.

Vom Kamm-Garten aus waren es drei Reihen Bäume:

v    11  Stück Apfelbäume standen in der 1. Reihe

v       4x  Kirsche/Weichselbäume, 2 Pflaumen- und 2 Zwetschgenbäume, sowie zwei 

             Apfelbäume  standen in der 2. Reihe    

v      und schließlich 8 verschiedene Birnbäume in der 3. Reihe.

Besonders der Wegfall der Sträucher und Hecke wurde aus ökologischer Sicht mehr als bedauert. In der Hecke waren verschiedene Sträucher angepflanzt worden, die nun für die Vögel und Tierwelt verloren gingen:

v    Weißdorn, Flieder, Sanddorn, Schlehe, Hartriegel, Holunder, Salweide, Felsenbirne

v    Hundsrose, Schneeball, Kornelkische, Pfaffenhütchen, Liguster und viele andere  ......